ist ein Open Source Tablatur Editor.
Er läuft unter Linux, MacOS, FreeBSD, Windows und ist, Java Webstart sei dank, auch online z.B. per Browser startbar.
Fähigkeiten
- Erstellung von umfangreichen, mehrspurigen Tabulaturen:
- Auswahl zwischen einer großen Zahl an Instrumenten
- Effekte wie Vibrato, Hammering-on, …
- Wiederholungen, verschiedene Wiedergabetempi
- Lyrics
- Darstellung als Tabulatur und/oder als Noten
- Unterstützung für Akkorde
- Wiedergabe der Tabulaturen via MIDI-Output
- Export der Tabulaturen als MIDI, PDF, Lilypond, MusicXML, ASCII
- Import von MIDI- und Tef-Dateien
- Unterstützung der Tabulatur-Formate .gp3, .gp4, .gp5, .ptb und .tg

Bevor meine Schwester mich, weise und wohlwollend, mit der Nase in TuxGuitar drückte, kannte ich nur Guitar Pro. Ein gutes Programm zum Tabben und Tabs abspielen. Nur kostets eben Geld. Die Vollversion Guitar Pro 5 kostet 59 €, das Upgrade kostet 29,50 €. Okay, der Preis ist ja auch gerechtfertigt.
Aber brauche ich als Schlagzeuger – und vlt. auch als Gitarrist, Bassist, Whatever-ist – wirklich alle Funktionen von Guitar Pro? Na nö, eher weniger. Ich will ja kein Orchestrales Mega Opus damit inszenieren. Sondern möchte ich damit gerne lernen, verstehen, musikalische Abläufe auseinandernehmen, etc., notieren eben. Und nun, dank des Computers, mit der Möglichkeit, Geschriebenes in jeglicher Geschwindigkeit wiedergeben zu können.
Guitar Pro 5 wurde recht schnell verschmäht. Die RSE (Realistic Sound Engine) hat zwar für gute Lacher gesorgt, war davon abgesehen aber ressourcenfressender Schwachfug. Entweder hat man einfach wieder auf MIDI-Output geschalten oder es wurde wieder auf Guitar Pro 4 zurückgegriffen. Nachhaltig finde ich bei Guitar Pro 5 das Feature gut, dass man in den Takten Notenweise markieren kann, auf die gleiche Weise wie man z.B. mehrere Ordner im Dateibrowser oder Text im Editor markiert.
Um es mal wieder kurz zu machen und wieder auf TuxGuitar zurück zu kommen… TuxGuitar beherrscht eh so gut wie alle Guitar Pro Funktionalitäten
und bringt sogar nützliche Extras mit. Ein paar Bedienungsschwachpunkte, wie die nichtvorhandene Möglichkeit einen oder mehrere Takte per Tastaturkürzel zu entfernen/auszuschneiden, ergo eine mausfreie oder eine tastaturbezogene Bedienung zu gewährleisten, nehme ich gerne in Kauf.
Fazit: Ausprobieren hat noch Niemandem geschadet!

0 Kommentare bis jetzt
Schreib deinen Kommentar!