Diverse – für mich – neue Details wirkten kurzzeitig verstörend auf mich. Oder anders, ich wäre verstört, wenn ichs nicht schon gewusst/geahnt oder schon immer tief in mir drin gefühlt hätte …
“Die billionenschwere Kehrseite der Kopenhagen-Agenda
Die Klimakonferenz in Kopenhagen wird nicht nur von Umweltschützern mit Argusaugen beobachtet. Auch die großen Investmentbanken wollen nun ernten, was ihre Lobbyisten über Jahre hinweg gesät haben. Der Handel mit Emissionsrechten könnte schon in fünf Jahren ein Billionenvolumen erreichen und sich somit vortrefflich für neue Finanzmarktinnovationen eignen. Die Turbobanker an der Wall Street wissen schließlich am besten, wie man aus heißer Luft schwindelerregende Profite machen kann. Dabei ist es mehr als fraglich, ob ausgerechnet die Finanzmärkte, die sich vor Kurzem noch nicht einmal aus eigener Kraft vor sich selbst retten konnten, nun ausgerechnet die ganze Welt vor der drohenden Klimaerwärmung retten können. …“
Links
- wildcat.de (.aktuelles)
- Karbonkapitalismus – heise.de
-
PDF: Die Umweltkrise als Systemgefährdung und die Entstehung des Öko-Kapitalismus
stark gekürztes, 9. Kapitel von Karl Heinz Roths Buch »Die globale Krise«
VSA-Verlag 336 Seiten, EUR 22.80 -
PDF: »Kohlenstoffmärkte und Finanzmärkte: Variationen über Polanyi«
Beitrag aus »Das Argument 283 (5/2009) Klimapolitik / Krisenantworten 1929/30«:
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